Canes schalten die
Flyers mit 3:0 Siegen aus – Finalgegner steht nochnicht fest
SummerTrophy
Und wieder war Cam
Ward der Held der Serie. Der Schlussmann der Canes darf sich einer beachtlichen
Frühform erfreuen. In den 3 Partien musste sich der Keeper nur drei Mal
bezwingen lassen. Die Canes legten den Grundstein des Erfolges in der ersten
Partie. In der heimischen PNC Arena fegte man den Gast aus Philadelphia mit 6:1
aus der Halle. Spiel 2 dann ganz anders. Zu Beginn bekundete man Mühe in Spiel
zu finden. Nach dem ersten Drittel führten die Flyers mit 2:0 Toren. Im
Mittelabschnitt rannte die Raleightruppe vergebens an. Erst in der 39. Minute
konnte Rask den Anschlusstreffer realisieren. Das dritte Drittel war schon zur
Hälfte verstrichen, als Pouliot für ein Dutzendfoul von den Referees in die
Kühlbox geschickt wurde. In dieser Überzahl lief die Scheib vorzüglich in den
Reihen der Gäste. Liles konnte eine schöne Kombination dann zum Ausgleich
abschliessen. Sein Hammer von der Blauen in das Lattenkreuz war sehenswert. In
der Schlussphase des Drittels hätte das Spiel auf beide Seiten kippen können,
aber beide Keeper hielten ihre Farben im Spiel. Die Verlängerung plätscherte
dahin. Es gab keine echten Torchancen mehr. Man sehnte das
entscheidungsbringende Penaltyschiessen herbei. Hier bewahrten die Mannen aus
Raleigh die Nerven. Wennberg und Talbot trafen für die Gäste und weil für die
Flyers nur Fiala traf, gingen die Canes mit einer 2:0 Serienführung zurück nach
North Carolina.
Niemand wollte
nochmals nach Philadelphia zu einem weiteren Spiel. Deshalb waren die Gastgeber
der dritten Partie von Beginn weg hellwach. Mit solidem Defensivspiel zermürbte
man den Gegner. Als Talbot in der 33. Minute eine Möglichkeit in die Führung
ummünzen konnte, gab dies den Canes noch mehr Sicherheit. Bis zum Schluss
hatten aber die Gäste einige Möglichkeiten, welche jedoch allesamt durch Cam
Ward zunichte gemacht wurde. In der letzten Minute zogen die Gäste die letzte Karte
und ersetzten ihren Keeper mit einem sechsten Feldspieler. Bolland nutzte 40
Sekunden vor Schluss einen Scheibenverlust der Gäste und netzte zum 2:0 ein.
Die Flyers waren in
allen Belangen ein ebenbürtiger Gegner; hatten vielleicht etwas Abschlusspech
und die Serie hätte durchaus auch über 4 oder 5 Spiele gehen können.
Im Finale treffen
die Canes nun auf Montreal oder Toronto. Diesmal gehen die Hurricanes als klarer
Aussenseiter in die Serie – doch davon will man sich nicht beirren lassen. GM
Weber meinte trocken, man werde weiter am System festhalten und versuchen defensiv
solide zu agieren.

